Mythen und Legenden

EscudoAdelpha, Outcast, Outcast - Second ContactHinterlasse ein Kommentar

Es gibt eine Vielzahl von Mythen und Legenden auf Adelpha. Auch gibt es viele Objekte, beispielsweise die Daoka (die Tore, die alle Regionen miteinander verbinden), welche nicht von den Talanern selbst erschaffen wurden.

Die Oogoobar

Eine der Legenden sind die mysteriösen Oogoobar. Diese humanoiden Wesen ähneln vom Aussehen und der Statur her sehr den Talanern selbst. Sie haben jedoch blaue Haut und leben abgeschottet in ihren kleinen Stämmen von bis zu 15 Personen in den Wäldern von Okaar. Auch wenn sie von vielen als eher niedere Wesen angesehen werden, besitzen sie eine deutlich höhere Intelligenz als andere Wesen auf Adelpha und sind eher mit den Menschen der frühen Steinzeit zu vergleichen. Sie benutzen bereits einfache Werkzeuge um ihre Camps zu bauen und verwenden Blasrohre mit Giftpfeilen auf der Jagd. Solange sie nicht direkt angegriffen werden, verhalten sie sich anderen gegenüber meist friedlich. Es wird außerdem über eine eigene fremdartige Religion und Kultur berichtet, bei der angeblich sogar lebendige Opfer den Göttern der Oogoobar dargebracht werden.

Die Altehrwürdigen

Die am weitesten verbreitete Legende ist jene der Altehrwürdigen. Man erzählt sich auf Adelpha, dass diese uralte Zivilisation vor einer sehr langen Zeit auf Adelpha lebte und lange vor dem Aufstieg der Talaner über Adelpha herrschte. Die Überbleibsel dieser Kultur wie die Daoka in Adelpha deuten darauf hin, dass diese Kultur sehr weit fortgeschritten war. Auch die mysteriösen Steingesichter und Kultstätten in Okaar deuten auf diese verschwundene Zivilisation hin. Legenden berichten, dass die Altehrwürdigen Adelpha großen Schaden zugefügt hätten und so die Yods erzürnten. Die Yods hätten den Altehrwürdigen daher furchtbare Naturkatastrophen geschickt und die Zivilisation ausgelöscht. Es gibt auch einige Talaner, die glauben, dass die Oogoobar zur Hälfte Nachkommen dieser alten Zivilisation und zur andern Hälfte talanischer Abstammung sind.

Das Himmels-Daoka

Ein sehr großes, zerbrochenes Daoka befindet sich an der Spitze des Wasserfalls in der alten Waldwelt Okaar. Niemand weiß, wohin das Tor führt, da es seit langer Zeit zerbrochen ist. An der Oberseite aller normaler Daoka in Adelpha ist ein Symbol der Region gemeißelt, in das dieses Daoka führt. An der Spitze des Himmels-Daoka, ist jedoch ein seltsames Zeichen eines Planeten mit seinem Mond. Viele Talaner vermuten, dass dieses Daoka direkt in den Himmel und zu den Yods führt. Aus diesem Grund wird es auch oft als das Himmels-Daoka bezeichnet. Andere wiederum glauben, das Symbol stelle die beiden Monde von Adelpha dar und das Daoka führe direkt zu diesen Monden. Manche Menschen glauben sogar, das Daoka könnte direkt auf die Erde führen.

Die geheimen Räume

Im Remake Outcast – Second Contact wurden zwei neue geheimnissvolle Räume eingefügt. Diese neuen Bereiche laden uns zu Spekulationen über die Vergangenheit und Zukunft des Outcast-Universums ein.

Gut versteckt under dem Faé Tempel in Shamazaar gibt es einen verborgenen unterirdischen Raum. Darin befindet sich eine große Statue, welche wie eine Art Altar zentral im Raum steht. Doch was stellt diese Statue dar? Bei genauerem betrachten liegt es nahe, dass diese Figur eine weibliche Talanerin sein soll. Ist das ein Hinweis auf den nächsten Outcast-Teil? Werden wir die Insel der Frauen auf Kizaar besuchen? Einen weiteren Hinweis auf diese Theorie bieten die vier kleinen Boote, die in dem Raum verteilt sind. Aus Dialogen mit dem Hüter der Fandazma-Quelle, Zeo, wissen wir, dass die Insel Kizaar auf dem Seeweg von Okasankaar aus zu erreichen ist. Er erzählt, dass die Frauen in gewissen Abständen ihre „Tore“ öffnen. Ob damit ein Daoka gemeint ist, oder ein physisches „Tor“ zur Stadt ist nicht eindeutig. Da die Talaner aber die Daoka sonst nicht als „Tor“ bezeichnen, tippen wir auf letzeres und glauben, dass die Insel mit Booten zu erreichen ist.

Auch eine weitere Frage bleibt unbeantwortet: Wen stellt die Statue da? Eine bestimmte Person oder gar eine weibliche Yod? Wir werden wohl noch einige Zeit warten müssen, bis wir es herausfinden…

Der zweite Geheimraum befindet sich unter dem Wasserfall in Okaar. Er ist erst nach dem Absenken des Wasserspiegels betretbar. In der Mitte des Raums schwebt auf magische Art das steinerne Symbol des Ulukai. Bei genauer Betrachtung erkennen wir, dass die beiden Kugeln wohl die Erde und Adelpha darstellen. Auf der größeren Kugel (Erde) können wir ganz klar die Kontinente erkennen. Die kleinere Kugel ist nicht eindeutig identifizierbar, stellt aber wohl Adeloha (die kleinere Parallelwelt) dar. Das Symbol des Ulukai auf unserem T-Shirt war wohl schon immer die Darstellung der Verbindung der Erde zu Adelpha!

Ansonsten finden sich einige technische Geräte in dem Raum, Möbel, sowie Tafeln mit wissenschaftlichen Formeln und Aufzeichnugnen. Da diese nicht dem entsprechen, was es sonst auf Adelpha gibt, tippen wir darauf, dass diese Geräte und Notizen menschlichen Ursprungs sind – vielleicht sogar von Dr. William Kauffmann, welcher als erster Mensch Adelpha besuchte. Es könnte aber natürlich auch eine Verbindung zu den Yods geben.

Wozu diente dieser Raum? Als Basislager? Als Forschungszentrum? Was bedeuten die Formeln und Gerätschaften, was wurde hier erforscht und von wem? Auch diese Fragen werden wir wohl erst in der Zukunft beantworten können…

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